Verwertung pflanzlicher Abfälle: Stroh und Strohmulch
In der heutigen Gesellschaft suchen Einzelpersonen aufgrund ungerechtfertigt hoher Preise nach Alternativen zum Kraftstoff. Einige setzen auf Windenergie, andere nutzen Solar- und Wasserenergie.
In der Vergangenheit waren Holz und Kohle die wirtschaftlichsten und bequemsten Energie- und Heizquellen, später wurden sie durch Öl und Erdgas ersetzt. Im Gegensatz zu erneuerbaren Energiequellen sind Öl und Erdgas endlich, teuer und umweltschädlich. Bis vor Kurzem wurde Stroh zu verschiedenen Zwecken im Haushalt verwendet, darunter zum Isolieren, Heizen, zum Warmhalten von Nutztieren und zur Herstellung von Strohgetreide.
Diese traditionellen Methoden der Strohverwertung sind jedoch zunehmend veraltet. Da die Getreideproduktion weiter zunimmt, muss der Sektor, der sich auf die Verarbeitung pflanzlicher Abfälle konzentriert, erheblich ausgebaut werden. Gleichzeitig stellt Stroh die Bodenbearbeitung nach der Ernte vor Herausforderungen.
Statistische Daten zeigen, dass für jede Tonne Fertigprodukt aus Gerste mehr als 1,5 Tonnen Rückstände anfallen, bei Weizen etwa 2 Tonnen und bei Mais über 6 Tonnen.
Bislang hat dieser Sektor keine ausreichende Entwicklung erfahren. Infolgedessen zersetzt sich Stroh auf den Feldern häufig, während weite Teile des Ackerlandes, die nach der Ernte für die Strohlagerung vorgesehen sind, verbrannt werden, was zu Umweltverschmutzung führt – einem zunehmenden globalen Problem.
Aus energetischer Sicht ist das Potenzial einer effektiven Strohaufbereitung frappierend: Ein Kilogramm Getreidestroh ergibt einen durchschnittlichen Brennwert von 3 kWh. Dies bedeutet, dass die Energiegewinnung aus 3 kg Stroh der Energiegewinnung aus 1 Liter Diesel oder 1 Kubikmeter Erdgas entspricht.
Es ist wichtig zu beachten, dass natürliche Ressourcen wie Getreidestroh, die leicht durch Ernte oder Beschaffung gewonnen werden können, oft immer noch fünfmal teurer sind als die aus Dieselkraftstoff gewonnene Energie.
Das Verbrennen von Strohballen ist aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs, der geringen Effizienz (aufgrund der geringen Dichte und des relativ hohen Feuchtigkeitsgehalts) und des sperrigen Volumens der Strohballen unpraktisch.
Daher, Strohbrikettierung erweist sich als eine der effektivsten Methoden zur Nutzung biologischer Ressourcen, wobei sich Strohbriketts als effizienter für die Energieerzeugung erweisen als Holzbriketts.
Wissenschaftlich gesehen umfasst Stroh nicht nur die getrockneten Halme von Getreide, sondern auch die von Gemüsestängeln wie Flachs und verschiedenen Pflanzen ohne Blätter, Blüten und Samen. Bürsten Stroh hat das Potenzial, als universeller Biobrennstoff zum Heizen von Wohnhäusern, Gewächshäusern, Bauernhöfen und Industrieanlagen zu dienen.
Beim Bürsten von Stroh werden mehrere zentrale Probleme angegangen:
- Lagerung und Konservierung von Rohstoffen (die Lagerdauer von Briketts kann bei Lagerung unter optimalen Bedingungen unabhängig von der Jahreszeit unbegrenzt sein).
- Transport von Kraftstoffen.
- Automatisierung des Ofenbetriebs.
- Tierfutterproduktion.
Abfallverarbeitung, Recycling und Strohbrikettierung stellen einen Sektor mit erheblichem Potenzial sowohl auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Markt dar. Der Vertrieb und die Vermarktung von Fertigprodukten (Briketts) ist deutlich profitabler als der Verkauf von Rohstoffen.
In diesem Zusammenhang bietet unser Unternehmen innovative Brikettierlösungen und -technologien an, darunter u. a Strohbrikettierpresse, eine mechanische kolbenbetriebene Brikettierpresse mit Schwungrad, Pelletgranulatoren, Pelletpressen, aerodynamische Trockner, Ballenzerkleinerungskomplexe und Strohhäcksler. Darüber hinaus bieten wir Dienstleistungen wie Beratung, Lieferung, Installation von Brikettier- und Pelletieranlagen, Support nach der Garantiezeit und Automatisierung von Strohbrikettierlinien an.
Unser Unternehmen ist auf dem gesamten europäischen Markt tätig und bietet den Verkauf, die Installation und den Service von Brikettier- und Pelletiermaschinen sowie Support und Ersatzteile nach der Garantiezeit an.


